Magnetfeld-Therapie
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Magnetfeld-Therapie
Die Magnetfeldtherapie erfolgt in meiner Praxis mit einem professionellen Medizinprodukt. Die Behandlung wird individuell in ein therapeutisches Gesamtkonzept eingebunden und auf die jeweilige Beschwerdesituation abgestimmt. Die pulsierende Magnetfeldtherapie (PEMF = Pulsed Electromagnetic Field Therapy) wird in meiner Praxis als unterstützende Maßnahme eingesetzt, insbesondere im Rahmen eines ganzheitlichen Schmerztherapiekonzeptes.
Die wissenschaftliche Datenlage zur Magnetfeldtherapie ist je nach Beschwerdebild unterschiedlich. Für die folgenden Anwendungsbereiche liegen wissenschaftliche Hinweise auf einen möglichen unterstützenden Nutzen vor:
· (insbesondere Knie-) Arthrose (Osteoarthritis) –
Studien zeigen Hinweise darauf, dass Schmerzen reduziert und die Beweglichkeit verbessert werden können. Eine aktive Bewegungstherapie bleibt weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Eine Heilung der Arthrose ist durch die Magnetfeldtherapie nicht zu erwarten.
· Chronische Sehnenbeschwerden (Tendinopathien z. B. Tennisellenbogen oder Achilessehnenreizung) –
Bei chronischen Sehnenbeschwerden gibt es erste Hinweise auf eine unterstützende Wirkung. Die wissenschaftliche Datenlage ist derzeit jedoch noch begrenzt.
· Verzögerter bzw. schwieriger Knochenheilung (= Pseudarthosen)
Bei verzögerter Knochenheilung liegen Hinweise auf eine mögliche unterstützende Wirkung vor. Die Anwendung erfolgt ausschließlich ergänzend zur ärztlichen Behandlung.
· Rückenschmerzen
Die Magnetfeldtherapie kann ergänzend zu anderen therapeutischen Maßnahmen eingesetzt werden. Sie ersetzt keine ursächliche Behandlung der Beschwerden.
· Regeneration nach Überlastung z. B. nach Sport.
Viele Anwender empfinden die Anwendung als angenehm und entspannend.
· Chronische Muskelschmerzen bzw. Muskelverspannungen ( im Schulter oder Nacken-Bereich)
Kann zur Entspannung der Muskulatur und zur Linderung chronischer Beschwerden beitragen. Jedoch keine Behandlung der Schmerzursache.
· Fersenschmerz (Plantarfasziitis)
Einige Studien berichten über eine mögliche Verbesserung der Beschwerden. Die bisherigen Forschungsergebnisse sind jedoch noch begrenzt.
· Osteoporose
die Magnetfeldtherapie kann ergänzend zu bewährten Maßnahmen eingesetzt werden. Eine Heilung der Osteoporose ist hierdurch nicht zu erwarten. Erste wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Magnetfelder den Knochenstoffwechsel beeinflussen könnten. Die Magnetfeldtherapie ersetzt jedoch keine bewährten Maßnahmen wie Bewegung, Krafttraining, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Calcium sowie gegebenenfalls eine ärztlich verordnete Behandlung.
Nicht anwenden bei Personen mit:
· Herzschrittmachern,
· implantierten Defibrillatoren,
· bestimmten Neurostimulatoren,
· Schwangerschaft
· Epilepsie (nur nach ärztlicher Rücksprache)
Die Magnetfeldtherapie stellt keine Alternative zu medizinisch notwendigen Untersuchungen oder Behandlungen dar, sondern kann – je nach Beschwerdebild – ergänzend in ein individuelles Therapiekonzept integriert werden.
Bild von Luca Mambelli auf Pixabay